In den letzten Tagen ziemlich viel Leerlauf drin. Gibt zwar schon einige lustige Geschichten...
An unserem letzten Tag in San Gil gingen Lee, Albert und ich in den Parque el Gallineral. Fazit: Viel zu teuer und das Geld bei weitem nicht wert (viel zu teuer = umgerechnete 2,50 SFr). Wenn man die Fotos anschaut, kann man nicht sagen, dass wir keinen Spass hatten... lag aber definitiv nicht am Park.
Attacke der berühmten Hormigas Culonas
Ich war zum Glück ziemlich gut und endete bedeutend weniger besoffen als andere. Eine der Kolumbianerinnen konnte sich dann wenigstens mit einem der männlichen Mitspieler (Tipp: Ich war's nicht) auf der Toilette abreagieren...
Am nächsten Tag fuhren die beiden Kolumbianerinnen nach Bucaramanga, die Hauptstadt der Provinz Santander und etwas grösser als Zürich (also verdammt klein). Ich durfte mit den beiden mitfahren und zweifelte aber ziemlich bald daran, ob dies eine gute Entscheidung war. Ana stellte sich nämlich nicht nur als ziemlich schlechte, sondern auch als halsbrecherisch schnelle Autofahrerin heraus... und dann erzählte sie auch noch, wie sie vor einer Woche fast ins Schleudern geraten war.
Zum Glück war wenigstens die Landschaft genial (und das kommt auf dem Foto leider nicht so gut zur Geltung): El Cañon del Chicamocha. Eine riesige Schlucht.
Wenigstens war St. Patricks day lustig (eine Premiere für mich). Ich war mit zwei kanadischen Paaren, einer Irin (wohl die einzige in Bucaramanga) und ein paar Kolumbianern unterwegs. Das eine kanadische Paar outete sich am Schluss des ziemlich feuchtfröhlichen (jedenfalls für die andern) Abends als passionierte Swinger...
Die Stadt stellte sich am nächsten Tag dann doch als ziemlich lebhaft und interessant heraus. Aber nicht wirklich schön...
Die Band, die lief, heisst Binomio de Oro... ganz schlimm... inklusive Sänger mit Pudelfrisur und Schnauz. Hätte die Leute zum Schlafen bringen sollen. Alles was es bei mir bewirkte war das Gegenteil.
Momentan bin ich in Bogotá im Hostal Sue in Bogotá... Dieses Blatt findet man in der Küche. Während alle anderen Blätter (in allen möglichen Sprachen) die Leute zum Abwaschen auffordern, macht der Holländer genau das Gegenteil (nur hat's natürlich niemand gemerkt).